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Förderung im Automotive und Mobilität

Förderung im Automotive und Mobilität

Automotive- und Mobilitätsunternehmen zukunftssicher aufstellen

Die Automobil- und Mobilitätsbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Elektromobilität, neue Fahrzeugkonzepte, digitale Mobilitätsplattformen, vernetzte Fahrzeuge und strengere Nachhaltigkeitsanforderungen verändern Produkte, Lieferketten und Geschäftsmodelle.

Fahrzeughersteller und Zulieferer müssen ihre Produktionsprozesse flexibler gestalten. Autohäuser verbinden stationären Vertrieb mit digitalen Kundenservices. Werkstätten bearbeiten klassische Fahrzeuge, Elektroautos und zunehmend softwarebasierte Servicefälle. Gleichzeitig entwickeln Mobilitätsanbieter neue Angebote wie Carsharing, Fahrzeugabonnements, Ladeinfrastruktur und flexible Mietmodelle.

Viele Unternehmen arbeiten jedoch weiterhin mit getrennten Systemen für Kunden, Fahrzeuge, Ersatzteile, Produktion, Werkstatt, Flotten und Abrechnung. Informationen werden mehrfach erfasst, Bearbeitungsstände sind nicht zentral sichtbar und wichtige Daten müssen manuell zwischen verschiedenen Anwendungen übertragen werden.

Eine passende Förderung für Automotive und Mobilität kann Unternehmen dabei unterstützen, digitale Prozesse einzuführen, innovative Fahrzeugtechnologien zu entwickeln, Produktionsanlagen zu modernisieren und in klimafreundliche Mobilitätslösungen zu investieren.

NetzExpert entwickelt individuelle Odoo-Lösungen für Unternehmen aus Automotive und Mobilität. Dabei werden Vertrieb, Einkauf, Lager, Produktion, Fahrzeugverwaltung, Werkstatt, Außendienst, Vermietung, Wartung, Dokumente und Controlling auf einer zentralen Plattform miteinander verbunden.

Förderung im Automotive und Mobilität

Welche Unternehmen können Fördermittel nutzen?


Fördermöglichkeiten können für unterschiedliche Unternehmen entlang der gesamten automobilen und mobilen Wertschöpfungskette relevant sein. Dazu gehören beispielsweise:

  • Fahrzeughersteller
  • Automobilzulieferer
  • Hersteller von Komponenten und Baugruppen
  • Batterie- und Speicherhersteller
  • Produzenten von Lade- und Antriebstechnik
  • Maschinen- und Anlagenbauer für die Fahrzeugindustrie
  • Autohäuser und Fahrzeughändler
  • Kfz-Werkstätten und Servicebetriebe
  • Karosserie- und Lackierunternehmen
  • Reifen- und Ersatzteilhändler
  • Fahrzeugvermieter
  • Leasing- und Flottenunternehmen
  • Carsharing- und Mobilitätsanbieter
  • Betreiber von Ladeinfrastruktur
  • Anbieter von Fahrrad-, E-Bike- und Scooter-Sharing
  • Mobilitätsplattformen und Softwareunternehmen
  • ÖPNV- und Verkehrsunternehmen
  • Betreiber von Nutzfahrzeug- und Spezialflotten
  • Start-ups für vernetzte und autonome Mobilität

Welche Förderung tatsächlich genutzt werden kann, hängt vom jeweiligen Programm ab. Wichtige Kriterien sind unter anderem die Unternehmensgröße, der Standort, die geplante Investition, der Innovationsgrad und die Art des Vorhabens.

Ein Autohaus, das seine Verkaufs- und Werkstattprozesse digitalisiert, benötigt eine andere Förderung als ein Zulieferer, der ein neues Batteriesystem entwickelt, oder ein Mobilitätsanbieter, der eine elektrische Fahrzeugflotte mit Ladeinfrastruktur aufbauen möchte.






KfW-Förderung für die Digitalisierung der Automotive-Branche

ERP-Förderkredit Innovation für neue Mobilitätslösungen

Automotive- und Mobilitätsunternehmen entwickeln häufig neue Produkte, Prozesse und Dienstleistungen. Dazu gehören neue Fahrzeugkomponenten, digitale Mobilitätsdienste, intelligente Ladesysteme, automatisierte Produktionsverfahren oder datenbasierte Serviceangebote.

Der ERP-Förderkredit Innovation unterstützt einfache Verbesserungen ebenso wie umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Förderfähig können Produkt-, Prozess-, Dienstleistungs-, Organisations- und Geschäftsmodellinnovationen sein. Sowohl Investitionen als auch laufende Projektkosten können finanziert werden.

In den höheren Förderstufen sind Kreditbeträge von bis zu 25 Millionen Euro und ein ergänzender Förderzuschuss von bis zu fünf Prozent möglich.

Mögliche Innovationsprojekte sind:

  • Entwicklung neuer Fahrzeugkomponenten
  • neue Batterie- oder Ladesysteme
  • intelligente Energie- und Lademanagementlösungen
  • KI-gestützte Fahrzeugdiagnose
  • neue Verfahren für Leichtbau und Materialeinsatz
  • automatisierte Produktions- und Prüfverfahren
  • digitale Fahrzeugakten
  • vorausschauende Wartung
  • Entwicklung einer Mobilitätsplattform
  • flexible Fahrzeugabonnements
  • automatisierte Flottensteuerung
  • digitale Services rund um Fahrzeug und Mobilität
  • datenbasierte Versicherungs- oder Servicemodelle

Eine gewöhnliche Anpassung vorhandener Software ist noch keine Innovation. Das Projekt sollte eine neue oder wesentlich verbesserte technische Lösung, Dienstleistung oder Prozessgestaltung hervorbringen.

Der ERP-Förderkredit Digitalisierung der KfW unterstützt Unternehmen und Freiberufler bei unterschiedlich anspruchsvollen Digitalisierungsprojekten. Förderfähig können Hard- und Software, Cloud-Technologien, digitale Schnittstellen, IT-Sicherheit, vernetzte Produktionssysteme, digitale Geschäftsmodelle sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz sein.

In den Förderstufen LevelUp und HighEnd sind Kredite von bis zu 25 Millionen Euro möglich. Ergänzend kann ein Förderzuschuss von drei beziehungsweise fünf Prozent des ausgezahlten Kreditbetrags beantragt werden. Der maximale Zuschuss beträgt 200.000 Euro. Der Antrag muss über einen Finanzierungspartner gestellt werden, bevor mit dem Vorhaben begonnen wird.

Für Automotive- und Mobilitätsunternehmen können beispielsweise folgende Projekte interessant sein:

  • Einführung einer unternehmensweiten Odoo-Plattform
  • Verbindung von Vertrieb, Lager, Produktion und Service
  • Digitalisierung von Fahrzeug- und Werkstattprozessen
  • Integration von ERP und Manufacturing Execution System
  • Einführung einer mobilen Arbeitsumgebung
  • Aufbau eines Händler- oder Kundenportals
  • Vernetzung mit Lieferanten und Logistikpartnern
  • automatisierte Erfassung von Maschinen- und Fahrzeugdaten
  • Einführung eines umfassenden IT-Sicherheitskonzepts
  • KI-gestützte Bedarfs-, Qualitäts- oder Wartungsprognosen

Die KfW nennt die Prozessdigitalisierung einschließlich digital vernetzter Produktionssysteme ausdrücklich als Beispiel für eine LevelUp-Digitalisierung. Auch digitale Schnittstellen, datenbasierte Prozessoptimierung und umfassende Digitalisierungsstrategien können berücksichtigt werden.

Besonders überzeugend sind Projekte, bei denen nicht nur ein vorhandenes Programm ersetzt wird. Die neue Lösung sollte einen durchgängigen Informationsfluss schaffen – beispielsweise vom Kundenkontakt über Fahrzeugkonfiguration und Produktion bis zur Auslieferung und späteren Wartung.

Förderung im Automotive und Mobilität

„DNS der zukunftsfähigen Mobilität“ für Forschung und Entwicklung

Mit dem bundesweiten Förderprogramm „DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig“ werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die Fahrzeug- und Mobilitätsindustrie unterstützt.

Das Programm richtet sich unter anderem an Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kommunen, Verbände und öffentliche Einrichtungen. Gefördert werden anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Durchführbarkeitsstudien zu digitalen, nachhaltigen und systemfähigen Mobilitätstechnologien. Projektskizzen für Verbundvorhaben und Anträge für Durchführbarkeitsstudien können grundsätzlich fortlaufend eingereicht werden.

Mögliche Themen sind:

  • automatisierte und vernetzte Fahrzeuge
  • digitale Fahrzeugarchitekturen
  • neue Software- und Elektroniksysteme
  • nachhaltige Fahrzeugproduktion
  • kreislauffähige Materialien und Komponenten
  • intelligente Batterie- und Energiesysteme
  • neue Sicherheits- und Assistenztechnologien
  • datenbasierte Mobilitätslösungen
  • innovative Schnittstellen zwischen Verkehrsträgern
  • systemfähige Lade- und Kommunikationsinfrastruktur
  • neue Methoden zur Entwicklung und Erprobung von Fahrzeugen

Das Programm ist besonders für Projekte geeignet, die über eine betriebliche Digitalisierung hinausgehen. Im Mittelpunkt stehen Forschungs- und Entwicklungsrisiken, ein technischer Neuheitsgrad sowie ein relevantes Skalierungs- und Transferpotenzial.

Forschungszulage für Automotive-Entwicklungsprojekte

Unternehmen mit steuerlichem Sitz in Deutschland können für eigene Forschungs- und Entwicklungsprojekte die Forschungszulage prüfen. Die Förderung steht grundsätzlich Unternehmen aller Größen, Branchen und Rechtsformen offen.

Gefördert werden derzeit 25 Prozent der förderfähigen Aufwendungen. Kleine und mittlere Unternehmen können einen erhöhten Satz von 35 Prozent beantragen. Die maximale Forschungszulage beträgt aktuell bis zu drei Millionen Euro pro Jahr beziehungsweise bis zu 4,2 Millionen Euro für KMU.

Für Automotive- und Mobilitätsunternehmen können beispielsweise folgende Vorhaben infrage kommen:

  • Entwicklung neuartiger Fahrzeugkomponenten
  • neue Batterie- oder Brennstoffzellentechnologien
  • Entwicklung innovativer Antriebssteuerungen
  • neue Sensor- und Assistenzsysteme
  • KI-basierte Diagnose- und Prognoseverfahren
  • Entwicklung neuer Leichtbaumaterialien
  • neue Verfahren für Recycling und Kreislaufwirtschaft
  • Entwicklung autonomer oder vernetzter Systeme
  • technisch anspruchsvolle Mobilitätsplattformen
  • neue Test-, Simulations- oder Prüfverfahren

Das Projekt muss über eine gewöhnliche Produktanpassung hinausgehen. Es sollte einen technischen oder wissenschaftlichen Fortschritt anstreben, dessen Umsetzung mit nachvollziehbaren Unsicherheiten verbunden ist.

Eine routinemäßige Variantenentwicklung, die Konfiguration bestehender Software oder die Einführung eines bereits verfügbaren Systems reicht in der Regel nicht aus.

Förderung im Automotive und Mobilität

Investitionskredit Nachhaltige Mobilität

Für Investitionen in klimafreundliche Fahrzeuge, Verkehrsinfrastruktur und digitale Mobilitätslösungen steht der KfW-Investitionskredit Nachhaltige Mobilität zur Verfügung.

Der Kredit kann bis zu 50 Millionen Euro pro Vorhaben betragen. Der KfW-Finanzierungsanteil kann bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten erreichen. Gefördert werden unter anderem klimafreundliche Fahrzeuge, elektrische Ladeinfrastruktur, Wasserstofftankstellen, die Umrüstung von Betriebswerkstätten und nachhaltige Informations- und Kommunikationstechnologien für Mobilität.

Für Unternehmen können beispielsweise folgende Investitionen relevant sein:

  • batterieelektrische Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
  • klimafreundliche schwere Nutzfahrzeuge
  • elektrische Busse und weitere Personenverkehrsfahrzeuge
  • E-Bikes, Lastenräder und elektrische Kleinfahrzeuge
  • öffentliche und betriebliche Ladepunkte
  • Stromnetzanschlüsse für Ladeinfrastruktur
  • Wasserstofftankstellen
  • Umrüstung von Werkstätten
  • digitale Verkehrssteuerung
  • IoT-Lösungen für Mobilität
  • intelligente Parkraumsysteme
  • digitale Vernetzung verschiedener Mobilitätsangebote

Auch Unternehmen, Einzelunternehmer, kommunale Unternehmen und gemeinnützige Antragsteller können das Programm grundsätzlich nutzen. Leasingfinanzierungen sowie Nachfinanzierungen bereits begonnener Vorhaben sind ausgeschlossen.

Für Mobilitätsanbieter kann insbesondere die Verbindung aus Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur, digitaler Flottensteuerung und Kundenplattform interessant sein.

KfW-Förderung für Elektromobilität und Ladeinfrastruktur

Die KfW unterstützt Unternehmen bei der Umstellung ihrer Fuhrparks auf Elektromobilität mit unterschiedlichen Förderkrediten. Der Investitionskredit Nachhaltige Mobilität kann beispielsweise für einzelne Elektrofahrzeuge oder eine größere Flotte genutzt werden.

Die Klimaschutzoffensive für Unternehmen kann infrage kommen, wenn Fahrzeugbeschaffung, Ladeinfrastruktur und klimafreundliche Energieversorgung zu einem umfassenderen Investitionspaket verbunden werden.

Mögliche Projekte sind:

  • Elektrifizierung eines betrieblichen Fuhrparks
  • Aufbau von Ladepunkten für Mitarbeitende und Kunden
  • Ladeinfrastruktur für Miet- oder Sharingfahrzeuge
  • Schnellladepunkte für Nutzfahrzeuge
  • Integration einer Photovoltaikanlage
  • Batteriespeicher und intelligentes Lademanagement
  • Umrüstung vorhandener Werkstätten
  • digitale Verwaltung von Ladepunkten
  • Abrechnung von Ladevorgängen
  • Verbindung von Fahrzeug-, Energie- und Kostendaten

Welche Förderung geeigneter ist, hängt davon ab, ob einzelne Fahrzeuge, ein gesamtes Mobilitätskonzept oder eine klimafreundliche Technologieproduktion finanziert werden soll.

​Förderfähigkeit vor Projektbeginn prüfen
​Automotive und Mobilität mit NetzExpert digitalisieren

Bei vielen Förderprogrammen muss der Antrag gestellt werden, bevor Software, Fahrzeuge, Anlagen, Entwicklungsleistungen oder andere Projektbestandteile verbindlich beauftragt werden.

Der KfW-Digitalisierungskredit, der Innovationskredit und der Investitionskredit Nachhaltige Mobilität schließen Nachfinanzierungen bereits begonnener oder abgeschlossener Vorhaben grundsätzlich aus.

Für eine fundierte Förderprüfung sollten insbesondere folgende Punkte vorbereitet werden:

  • aktuelle Ausgangssituation des Unternehmens
  • vorhandene Software und technische Infrastruktur
  • bestehende Medienbrüche und Prozessprobleme
  • Beschreibung der geplanten Lösung
  • konkrete Digitalisierungs- oder Innovationsziele
  • technischer Neuheitsgrad
  • erwartete Umwelt- oder Energieeffekte
  • geplante Fahrzeuge, Anlagen und Software
  • benötigte Entwicklungsleistungen
  • geplante Schnittstellen
  • Investitions- und Betriebskosten
  • Projekt- und Zeitplanung
  • erwartete wirtschaftliche Verbesserungen
  • Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit

NetzExpert unterstützt Sie bei der Prozessanalyse sowie bei der technischen Konzeption und Beschreibung der geplanten Odoo-Lösung. Die verbindliche Auswahl des Förderprogramms und die Antragstellung sollten durch die zuständige Förderstelle, einen Finanzierungspartner oder eine qualifizierte Fördermittelberatung erfolgen.

ine passende Förderung für Automotive und Mobilität kann Herstellern, Zulieferern, Autohäusern, Werkstätten, Flottenbetreibern und Mobilitätsanbietern dabei helfen, ihre Geschäftsprozesse zu modernisieren und neue Technologien wirtschaftlich umzusetzen.

NetzExpert entwickelt individuelle Odoo-Lösungen, die Kunden, Fahrzeuge, Angebote, Produktion, Werkstatt, Ersatzteile, Flotten, Ladeinfrastruktur, Dokumente und Abrechnung auf einer zentralen Plattform verbinden.

Dabei erhalten Sie keine starre Standardsoftware. Wir analysieren Ihre tatsächlichen Arbeitsabläufe, konfigurieren geeignete Odoo-Anwendungen und entwickeln fehlende Module, Portale, Berichte, Automatisierungen und Schnittstellen individuell.

Lassen Sie uns gemeinsam eine skalierbare Odoo-Lösung entwickeln, die Ihre Fahrzeug- und Mobilitätsprozesse transparent verbindet, den Verwaltungsaufwand reduziert und mit Ihrem Unternehmen wächst.

Besonderheiten

In Kombination mit Odoo bietet dies Unternehmen eine integrierte, effiziente und flexible Managementlösung. Das spart Zeit und Ressourcen, ermöglicht eine bessere Kontrolle und Nachverfolgung von Finanzdaten und unterstützt Unternehmen bei fundierten Geschäftsentscheidungen.

Beratung

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten von Odoo erfahren? Gerne informieren wir Sie in einem unverbindlichen Beratungsgespräch. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an unter der Nummer: +491776738774.

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