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Förderung für Beratungen

Förderung für Beratungen

​Beratungsunternehmen effizient und digital aufstellen


Beratungsunternehmen leben von Fachwissen, Vertrauen und einer professionellen Zusammenarbeit mit ihren Kunden. Gleichzeitig müssen sie zahlreiche interne Prozesse koordinieren: neue Anfragen bearbeiten, Angebote erstellen, Projekte planen, Berater einsetzen, Arbeitszeiten dokumentieren, Leistungen abrechnen und vertrauliche Unterlagen sicher verwalten.


Mit wachsender Kundenzahl nimmt auch der organisatorische Aufwand zu. Werden Kontakte, Termine, Projektbudgets, Verträge und Zeiterfassungen in unterschiedlichen Programmen oder Tabellen geführt, entstehen doppelte Eingaben und Informationsverluste. Projektleitungen erkennen möglicherweise erst spät, dass Budgets überschritten werden, während die Buchhaltung auf fehlende Leistungsnachweise wartet.


Eine passende Förderung für Beratungen kann Unternehmen dabei unterstützen, moderne Software einzuführen, neue digitale Dienstleistungen zu entwickeln und interne Arbeitsprozesse zu optimieren. NetzExpert entwickelt individuelle Odoo-Lösungen, mit denen Beratungsunternehmen Vertrieb, Projekte, Zeiterfassung, Dokumente, Abrechnung und Controlling auf einer zentralen Plattform verbinden können.

Förderung für Beratungen

Welche Beratungsunternehmen können Fördermittel nutzen?


Fördermöglichkeiten können für unterschiedliche Beratungsunternehmen und professionelle Dienstleister interessant sein. Dazu gehören beispielsweise:

  • Unternehmens- und Managementberatungen
  • IT- und Digitalisierungsberatungen
  • Personal- und Organisationsberatungen
  • Marketing- und Vertriebsberatungen
  • Ingenieur- und technische Beratungsbüros
  • Energie- und Nachhaltigkeitsberatungen
  • Qualitätsmanagement- und Prozessberatungen
  • Finanzierungs- und Strategieberatungen
  • Immobilien- und Projektberatungen
  • Schulungs- und Weiterbildungsanbieter
  • Forschungs- und Innovationsberatungen
  • spezialisierte Branchenberatungen

Welche Förderung tatsächlich infrage kommt, hängt unter anderem vom Unternehmensstandort, der Größe des Beratungsunternehmens, dem geplanten Projekt und der Investitionshöhe ab. Förderkredite und Zuschüsse können unterschiedliche Anforderungen an die Anzahl der Beschäftigten, den Umsatz, den Innovationsgrad und den Zeitpunkt der Antragstellung stellen.

Welche Projekte können gefördert werden?

KfW-Förderung für die Digitalisierung von Beratungsunternehmen

Der ERP-Förderkredit Digitalisierung der KfW unterstützt Unternehmen und Freiberufler bei unterschiedlichen Digitalisierungsprojekten. Finanzierbar sind unter anderem neue Hard- und Software, digitale Geschäftsmodelle, laufende Projektkosten und der Einsatz von Zukunftstechnologien wie künstlicher Intelligenz.

In den Förderstufen LevelUp und HighEnd sind Kreditbeträge von bis zu 25 Millionen Euro möglich. Ergänzend können Zinsvorteile, eine Risikoteilung mit der Hausbank und ein Förderzuschuss von bis zu fünf Prozent genutzt werden. Der maximale Förderzuschuss beträgt 200.000 Euro.

Für Beratungsunternehmen können beispielsweise folgende Vorhaben relevant sein:

  • Einführung einer integrierten Odoo-Plattform
  • Verbindung von CRM, Projekten und Abrechnung
  • Entwicklung eines digitalen Kundenportals
  • Automatisierung wiederkehrender Verwaltungsaufgaben
  • Einführung einer zentralen Dokumentenplattform
  • Digitalisierung der Ressourcenplanung
  • Aufbau datenbasierter Unternehmensauswertungen
  • Entwicklung neuer Online-Beratungsangebote
  • Einführung von KI-gestützten Assistenzfunktionen
  • Verbesserung der IT- und Datensicherheit

Je umfangreicher die Prozesse miteinander verbunden werden, desto deutlicher lässt sich der Digitalisierungsnutzen darstellen. Statt lediglich ein neues Programm einzuführen, sollte das Projekt einen durchgängigen Informationsfluss vom ersten Kundenkontakt bis zur Rechnungsstellung schaffen.

Förderprogramme können Investitionen in Digitalisierung, Innovation, Personalentwicklung und Unternehmenswachstum unterstützen. Eine gewöhnliche Softwareanschaffung ist jedoch nicht automatisch förderfähig. Entscheidend ist, ob das Vorhaben einen nachvollziehbaren betrieblichen oder technologischen Mehrwert schafft.

Mögliche Projekte sind:

  • Einführung eines zentralen CRM- und ERP-Systems
  • Digitalisierung der Angebots- und Auftragsbearbeitung
  • Automatisierung von Projekt- und Freigabeprozessen
  • Einführung einer digitalen Zeiterfassung
  • Entwicklung eines Kunden- oder Projektportals
  • Aufbau einer digitalen Vertrags- und Dokumentenverwaltung
  • Automatisierung von Rechnungen und Zahlungsüberwachung
  • digitale Ressourcen- und Kapazitätsplanung
  • Einführung von Business-Intelligence-Dashboards
  • Entwicklung neuer digitaler Beratungsprodukte
  • Aufbau von Abonnement- oder Retainer-Modellen
  • Einsatz künstlicher Intelligenz in internen Prozessen
  • Verbesserung von IT-Sicherheit und Datenschutz
  • Entwicklung eigener Plattformen oder Software-as-a-Service-Angebote
  • Digitalisierung von Schulungen, Workshops und Akademieangeboten

Für die Förderprüfung sollte das Projekt klar beschreiben, welche bisherigen Probleme gelöst werden, welche Prozesse sich verändern und welche wirtschaftlichen Verbesserungen erwartet werden.

Förderung für Beratungen

Förderung innovativer Beratungsprodukte und Geschäftsmodelle


Beratungsunternehmen entwickeln zunehmend eigene digitale Produkte. Dazu gehören Analyseplattformen, Benchmarking-Tools, Kundenportale, automatisierte Auswertungen, KI-gestützte Assistenzsysteme und branchenspezifische Softwarelösungen.

Für solche Vorhaben kann der ERP-Förderkredit Innovation der KfW interessant sein. Das Programm unterstützt Unternehmen und Freiberufler bei der Entwicklung neuer oder verbesserter Produkte, Prozesse, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Neben Investitionen können auch laufende Kosten des Innovationsprojekts finanziert werden. In den höheren Förderstufen sind Kredite bis zu 25 Millionen Euro und ein Zuschuss von bis zu fünf Prozent möglich.

Mögliche Innovationsprojekte für Beratungsunternehmen sind:

  • Entwicklung einer eigenen Beratungsplattform
  • Aufbau eines digitalen Assessment-Tools
  • KI-gestützte Analyse von Unternehmensdaten
  • automatisierte Erstellung individueller Auswertungen
  • Entwicklung neuer Self-Service-Beratungsangebote
  • digitale Reifegrad- und Benchmarking-Systeme
  • Plattformen für Kunden, Partner und externe Experten
  • neue Abonnementmodelle für kontinuierliche Beratung
  • Entwicklung branchenspezifischer Softwaremodule
  • Verbindung von Beratung, E-Learning und digitalem Support

Für eine Innovationsförderung reicht eine gewöhnliche Konfiguration vorhandener Software in der Regel nicht aus. Das Projekt sollte eine neue oder wesentlich verbesserte Dienstleistung, einen veränderten Prozess oder ein skalierbares digitales Geschäftsmodell hervorbringen.

ERP-Förderkredit KMU für Gründung und Wachstum


Kleine und mittlere Beratungsunternehmen können außerdem den ERP-Förderkredit KMU prüfen. Damit lassen sich Investitionen, Betriebsmittel, Gründungen, Unternehmensnachfolgen und Beteiligungen finanzieren.

Zu den möglichen Verwendungszwecken gehören unter anderem Software, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Personalkosten, Mieten, Marketingmaßnahmen und bestimmte Beratungskosten. Der maximale Kreditbetrag beträgt grundsätzlich bis zu 25 Millionen Euro. Bei der Variante mit Risikoübernahme übernimmt die KfW 50 Prozent des Kreditrisikos gegenüber dem Finanzierungspartner, wobei das Beratungsunternehmen weiterhin vollständig für die Rückzahlung verantwortlich bleibt.

Das Programm kann beispielsweise bei folgenden Vorhaben relevant sein:

  • Gründung einer neuen Beratungsgesellschaft
  • Aufbau eines zusätzlichen Standortes
  • Einstellung neuer Berater und Projektmitarbeitender
  • Finanzierung von Software und Büroausstattung
  • Entwicklung eines neuen Geschäftsbereichs
  • Übernahme eines bestehenden Beratungsunternehmens
  • Aufbau von Vertrieb und Marketing
  • Finanzierung der Wachstumsphase

Der Kredit wird über eine Bank oder einen anderen Finanzierungspartner beantragt. Die individuelle Bonitätsprüfung und die Festlegung der Konditionen erfolgen im Rahmen des Finanzierungsgesprächs.

Förderung für Beratungen

INQA-Coaching für digitale Arbeitsprozesse und Personalentwicklung


Beratungsunternehmen sind auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Gleichzeitig verändern hybride Zusammenarbeit, künstliche Intelligenz, neue Kundenanforderungen und flexible Projektteams die Organisation der Arbeit.

Das Programm INQA-Coaching unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei personalpolitischen und arbeitsorganisatorischen Herausforderungen des digitalen Wandels. Es können bis zu zwölf Coaching-Tage gefördert und 80 Prozent der Kosten übernommen werden. Der Förderzeitraum läuft von 2023 bis 2028.

Zu den Voraussetzungen gehören unter anderem:

  • weniger als 250 Mitarbeitende
  • mindestens eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle
  • Firmensitz und Arbeitsstätte in Deutschland
  • höchstens 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder 43 Millionen Euro Bilanzsumme
  • mindestens zwei Jahre Geschäftstätigkeit

Für Beratungsunternehmen können beispielsweise folgende Themen relevant sein:

  • Einführung neuer digitaler Arbeitsprozesse
  • Zusammenarbeit in hybriden Projektteams
  • Wissensmanagement und Wissenstransfer
  • Nutzung künstlicher Intelligenz
  • Fachkräftegewinnung und Mitarbeiterbindung
  • moderne Führungs- und Kommunikationsstrukturen
  • Rollen und Verantwortlichkeiten in wachsenden Teams
  • Veränderungsmanagement bei der Einführung neuer Software

Das Coaching muss von einem autorisierten INQA-Coach durchgeführt werden. Die Beschäftigten werden aktiv in die Entwicklung und Erprobung der neuen Lösungen einbezogen.

BAFA-Förderung für Unternehmensberatungen richtig einordnen


Das BAFA-Programm Förderung von Unternehmensberatungen für KMU ist besonders für die Kunden von Beratungsunternehmen relevant. Kleine und mittlere Unternehmen können Zuschüsse für externe Beratungen zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen erhalten.

Zu den möglichen Beratungsthemen gehören unter anderem Prozessoptimierung, Investitionsplanung, Fachkräftesicherung, Anpassung des Geschäftsmodells, Qualitätsmanagement, Nachhaltigkeit und die konzeptionelle Begleitung bei der Einführung neuer IT-Systeme. Je nach Region können bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst werden. Bis zum 31. Dezember 2026 sind maximal fünf Anträge je Unternehmen möglich, davon höchstens zwei pro Jahr.

Für Beratungsunternehmen kann dieses Programm ein zusätzlicher Zugang zu potenziellen Kunden sein. Die Beratung muss jedoch konzeptionell durchgeführt werden und eine Analyse, die Benennung von Schwachstellen sowie konkrete Handlungsempfehlungen enthalten. Das Beratungsunternehmen muss seine fachliche Eignung und ein geeignetes Qualitätssicherungsinstrument nachweisen.

Nicht jede Leistung ist über dieses Programm förderfähig. Reine Seminare, Gruppenveranstaltungen und bestimmte operative Tätigkeiten werden nicht unterstützt. Ebenfalls problematisch sind Beratungen, die unmittelbar auf den Erwerb von Produkten oder Dienstleistungen gerichtet sind, die das beratende Unternehmen selbst verkauft. Eine geförderte Prozess- oder Digitalisierungsberatung und eine anschließende Softwareimplementierung müssen deshalb fachlich, vertraglich und abrechnungstechnisch klar voneinander abgegrenzt werden.

Ob ein Beratungsunternehmen selbst einen Zuschuss für eine externe Beratung beantragen kann, sollte anhand seines konkreten Geschäftszwecks und der jeweils geltenden Richtlinie geprüft werden.

​Regionale Förderprogramme für Beratungsunternehmen


​Beratungsunternehmen mit NetzExpert digitalisieren

Neben den bundesweiten Programmen bieten Bundesländer und regionale Förderbanken eigene Zuschüsse für Digitalisierung, Innovation und Unternehmenswachstum an. Die Voraussetzungen und Förderquoten unterscheiden sich je nach Unternehmensstandort erheblich.

Einzelne Programme fördern beispielsweise:

  • externe Digitalisierungsberatung
  • Einführung neuer Hard- und Software
  • Entwicklung innovativer Dienstleistungen
  • IT-Sicherheitsmaßnahmen
  • Qualifizierung von Mitarbeitenden
  • Internationalisierung
  • Transformation von Geschäftsmodellen
  • Entwicklung digitaler Plattformen

Die Förderdatenbank des Bundes ermöglicht eine aktuelle Suche nach Förderangeboten des Bundes, der Länder und der Europäischen Union.

Vor der Beauftragung sollte immer geprüft werden, ob am Unternehmensstandort ein Zuschussprogramm verfügbar ist. Einige regionale Programme setzen eine Mindestinvestition voraus oder fördern nur kleine und mittlere Unternehmen.

Eine passende Förderung für Beratungen kann Unternehmensberatungen, IT-Beratungen, Ingenieurbüros und weitere professionelle Dienstleister dabei unterstützen, ihre Prozesse zu modernisieren und neue digitale Geschäftsmodelle aufzubauen.

NetzExpert entwickelt individuelle Odoo-Lösungen, die CRM, Angebote, Projekte, Berater, Arbeitszeiten, Verträge, Dokumente und Abrechnung auf einer zentralen Plattform verbinden.

Dabei erhalten Sie keine starre Standardsoftware. Wir analysieren Ihre tatsächlichen Arbeitsabläufe, konfigurieren geeignete Odoo-Anwendungen und entwickeln fehlende Module, Portale, Berichte, Automatisierungen und Schnittstellen individuell.

Lassen Sie uns gemeinsam eine skalierbare Odoo-Lösung entwickeln, die Ihre Projektorganisation vereinfacht, die Auslastung Ihrer Berater transparent macht und mit Ihrem Beratungsunternehmen wächst.

Besonderheiten

In Kombination mit Odoo bietet dies Unternehmen eine integrierte, effiziente und flexible Managementlösung. Das spart Zeit und Ressourcen, ermöglicht eine bessere Kontrolle und Nachverfolgung von Finanzdaten und unterstützt Unternehmen bei fundierten Geschäftsentscheidungen.

Beratung

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten von Odoo erfahren? Gerne informieren wir Sie in einem unverbindlichen Beratungsgespräch. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an unter der Nummer: +491776738774.

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