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Förderung im Immobilien

Förderung im Immobilien

​Immobilienunternehmen zukunftssicher aufstellen


Die Immobilienwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Steigende Bau- und Finanzierungskosten, hohe energetische Anforderungen, komplexe Genehmigungsverfahren und der wachsende Bedarf an bezahlbarem Wohnraum beeinflussen die Entwicklung neuer Projekte. Gleichzeitig erwarten Mieter, Eigentümer, Investoren und Geschäftspartner schnelle Kommunikation, digitale Services und transparente Abläufe.


Hausverwaltungen, Wohnungsunternehmen, Bauträger und Immobilieninvestoren müssen zahlreiche Informationen zuverlässig koordinieren. Dazu gehören Objekte, Einheiten, Miet- und Dienstleistungsverträge, Nebenkosten, Wartungen, Bauprojekte, Dokumente, Rechnungen und Ansprechpartner. Werden diese Daten in unterschiedlichen Programmen, Tabellen und E-Mail-Postfächern verwaltet, entstehen doppelte Eingaben, lange Bearbeitungszeiten und unnötige Fehlerquellen.


Eine passende Förderung für Immobilien kann Unternehmen dabei unterstützen, energieeffizient zu bauen, Bestandsgebäude zu modernisieren, neue Wohnungen zu schaffen und interne Prozesse zu digitalisieren. NetzExpert entwickelt individuelle Odoo-Lösungen, mit denen Immobilienunternehmen kaufmännische, technische und organisatorische Abläufe auf einer zentralen Plattform verbinden können.

Förderung im Immobilien

Wer kann Fördermöglichkeiten in der Immobilienwirtschaft nutzen?

Je nach Förderprogramm können unterschiedliche Unternehmen, Organisationen und Eigentümergruppen antragsberechtigt sein. Dazu gehören beispielsweise:

  • Immobilienverwaltungen und Hausverwaltungen
  • Wohnungsunternehmen und Wohnungsbaugesellschaften
  • Immobilieninvestoren und Bestandshalter
  • Bauträger und Projektentwickler
  • Immobilienmakler und Vermarktungsgesellschaften
  • Wohnungsbaugenossenschaften
  • Betreiber von Gewerbeimmobilien
  • Facility-Management-Unternehmen
  • Eigentümergemeinschaften
  • Vermieter und juristische Personen
  • Betreiber von Studenten- und Seniorenwohnanlagen
  • kommunale und soziale Wohnungsunternehmen
  • PropTech- und Immobiliendienstleister
  • Unternehmen mit eigenem Immobilienbestand

Welche Förderung tatsächlich genutzt werden kann, hängt unter anderem vom Gebäudetyp, dem Standort, der Nutzung, dem energetischen Zustand und der geplanten Investition ab. Für Wohngebäude gelten häufig andere Programme und Voraussetzungen als für Bürogebäude, Hotels, Gewerbeobjekte oder andere Nichtwohngebäude.

Welche Immobilienprojekte können gefördert werden?

 KfW-Förderung für die Digitalisierung von Immobilienunternehmen

Der ERP-Förderkredit Digitalisierung der KfW kann für unterschiedliche Digitalisierungsprojekte von Unternehmen und Freiberuflern genutzt werden. In den Förderstufen LevelUp und HighEnd sind Kreditbeträge von bis zu 25 Millionen Euro möglich. Zusätzlich können Zinsvorteile und ein Förderzuschuss von bis zu fünf Prozent infrage kommen.

Für Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft können beispielsweise folgende Vorhaben relevant sein:

  • Einführung einer zentralen ERP-Plattform
  • Digitalisierung der Objekt- und Einheitenverwaltung
  • Aufbau eines Mieter- oder Eigentümerportals
  • Automatisierung von Vertrags- und Freigabeprozessen
  • Einführung einer digitalen Dokumentenverwaltung
  • mobile Bearbeitung von Schäden und Reparaturaufträgen
  • Verbindung von Vermietung, Buchhaltung und Facility Management
  • Digitalisierung des Einkaufs und Handwerkermanagements
  • Aufbau individueller Management-Dashboards
  • Integration vorhandener Hausverwaltungs- und Abrechnungssysteme
  • Verbesserung der IT- und Datensicherheit
  • Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle

Besonders überzeugend sind Projekte, bei denen bisher voneinander getrennte Arbeitsabläufe zu einem durchgängigen digitalen Prozess verbunden werden. Die geplante Lösung sollte nicht nur Daten speichern, sondern konkrete Bearbeitungszeiten reduzieren, die Zusammenarbeit verbessern und neue digitale Services ermöglichen.

Die Förderlandschaft umfasst sowohl Neubau- und Sanierungsmaßnahmen als auch Digitalisierung, Barriereabbau, Heizungsmodernisierung und die Umwandlung bestehender Gebäude.

Abhängig vom jeweiligen Programm können beispielsweise folgende Vorhaben infrage kommen:

  • Neubau klimafreundlicher Wohngebäude
  • Neubau energieeffizienter Gewerbeimmobilien
  • energetische Komplettsanierung von Bestandsgebäuden
  • Dämmung von Fassade, Dach und Kellerdecke
  • Austausch von Fenstern und Außentüren
  • Einbau klimafreundlicher Heizsysteme
  • Modernisierung der Gebäude- und Anlagentechnik
  • Umbau von Gewerbeflächen zu Wohnraum
  • Schaffung von Sozial- oder Studentenwohnungen
  • barrierearmer Umbau von Wohngebäuden
  • Einführung einer digitalen Immobilienverwaltung
  • Aufbau von Mieter- und Eigentümerportalen
  • Digitalisierung der Wartungs- und Instandhaltungsplanung
  • zentrale Verwaltung von Verträgen und Dokumenten
  • Entwicklung digitaler Gebäudeakten
  • Integration von Energie-, Zähler- und Verbrauchsdaten
  • Einführung einer ERP- oder CRM-Plattform
  • Entwicklung neuer digitaler Immobiliendienstleistungen

Eine einzelne Softwarelizenz oder gewöhnliche Ersatzbeschaffung ist nicht automatisch förderfähig. Förderstellen bewerten in der Regel das Gesamtprojekt und den damit verbundenen wirtschaftlichen, energetischen oder gesellschaftlichen Nutzen.

Förderung im Immobilien

Klimafreundlicher Neubau von Wohngebäuden


Für den Neubau und Erstkauf klimafreundlicher Wohnimmobilien stehen die KfW-Programme Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude zur Verfügung. Antragsberechtigt sind unter anderem Unternehmen, Vermieter, Wohnungsbaugenossenschaften, kommunale Unternehmen und weitere Investoren.

Abhängig von der erreichten Förderstufe können Kredite von bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit beantragt werden. Das Programm berücksichtigt klimafreundliche Neubauten, die definierte Anforderungen an Energieeffizienz und Treibhausgasemissionen erfüllen.

Für besonders flächen- und kosteneffiziente Wohngebäude besteht außerdem das Programm Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment. Hier sind Kredite von bis zu 100.000 Euro je Wohneinheit möglich. Neben der energetischen Qualität spielen unter anderem Flächeneffizienz und Lebenszykluskosten eine Rolle.

Für Bauträger, Wohnungsunternehmen und Projektentwickler können diese Programme beispielsweise bei folgenden Projekten interessant sein:

  • Neubau von Mietwohnungen
  • Entwicklung größerer Wohnquartiere
  • Bau kompakter und flächeneffizienter Wohnungen
  • Errichtung von Studenten- oder Personalwohnungen
  • Neubau genossenschaftlicher Wohnprojekte
  • Entwicklung energieeffizienter Mehrfamilienhäuser

Die Förderung steht grundsätzlich unter dem Vorbehalt verfügbarer Haushaltsmittel. Die technischen Voraussetzungen müssen durch entsprechend qualifizierte Fachleute geprüft und bestätigt werden.

Förderung für klimafreundliche Nichtwohngebäude


Auch Bürogebäude, Verwaltungsgebäude, Handelsimmobilien, Hotels und andere gewerblich genutzte Objekte können über spezielle Förderprogramme finanziert werden.

Das KfW-Programm Klimafreundlicher Neubau – Nichtwohngebäude richtet sich an Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und andere Investoren. Gefördert werden der Neubau und Erstkauf klimafreundlicher und energieeffizienter Nichtwohngebäude. Der mögliche Kreditbetrag beträgt bis zu 15 Millionen Euro pro Vorhaben.

Für klimafreundliche Nichtwohngebäude im Niedrigpreissegment besteht ein weiteres Förderangebot. Dabei sind bis zu 1.000 Euro je Quadratmeter Nettogrundfläche und insgesamt bis zu fünf Millionen Euro pro Vorhaben möglich.

Die Programme können beispielsweise für folgende Immobilienprojekte geprüft werden:

  • Büro- und Verwaltungsgebäude
  • Gewerbe- und Geschäftshäuser
  • Bildungs- und Sozialimmobilien
  • Hotels und Beherbergungsobjekte
  • Gesundheits- und Pflegeimmobilien
  • Lager- und Logistikgebäude
  • gemischt genutzte Immobilien
  • kommunale oder gemeinnützige Gebäude

Förderung im Immobilien

​Energetische Sanierung von Wohnimmobilien


Bestandsgebäude verursachen häufig hohe Heiz- und Betriebskosten. Gleichzeitig beeinflusst die energetische Qualität den langfristigen Immobilienwert, die Vermietbarkeit und die Zufriedenheit der Bewohner.


Mit dem KfW-Programm Wohngebäude – Kredit kann die Sanierung eines Wohngebäudes zu einem Effizienzhaus beziehungsweise der Kauf eines frisch sanierten Effizienzhauses finanziert werden. Der mögliche Kreditbetrag liegt bei bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit. Abhängig von der erreichten Effizienzhaus-Stufe und weiteren Voraussetzungen kann ein Tilgungszuschuss von bis zu 40 Prozent gewährt werden.


Förderfähig können innerhalb eines entsprechenden Gesamtkonzepts beispielsweise sein:


Dämmung der Gebäudehülle

Austausch von Fenstern und Türen

energetische Dachsanierung

Optimierung der Wärmeverteilung

Erneuerung technischer Anlagen

Lüftungs- und Regelungstechnik

Fachplanung und Baubegleitung

Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz


Für Immobilienunternehmen ist eine strukturierte Planung besonders wichtig. Sanierungsmaßnahmen müssen mit Mietern, Handwerksunternehmen, Energieeffizienz-Experten, Finanzierungspartnern und der internen Verwaltung koordiniert werden. Eine zentrale digitale Plattform kann dabei Projektkosten, Termine, Dokumente, Aufgaben und Objektinformationen miteinander verbinden.

​Förderung für Nichtwohngebäude im Bestand


Für die energetische Sanierung gewerblicher und anderer Nichtwohngebäude steht der KfW-Kredit Nichtwohngebäude – Kredit zur Verfügung.


Gefördert werden die Sanierung zum Effizienzgebäude und der Kauf frisch sanierter Effizienzgebäude. Der Kreditbetrag richtet sich nach der Nettogrundfläche und kann insgesamt bis zu zehn Millionen Euro pro Vorhaben betragen. Abhängig von der erreichten Effizienzgebäude-Stufe liegt der reguläre Tilgungszuschuss zwischen fünf und 25 Prozent; zusätzliche Boni können bei bestimmten Gebäuden und Maßnahmen möglich sein. Die Förderbedingungen wurden zum 21. Juli 2026 angepasst.

Das Programm kann unter anderem für folgende Objekte interessant sein:

  • Büroimmobilien
  • Gewerbeparks
  • Hotels und Boardinghäuser
  • Einzelhandelsobjekte
  • Betriebs- und Verwaltungsgebäude
  • Bildungs- und Sozialimmobilien
  • Lager- und Logistikimmobilien

​Immobilienunternehmen mit NetzExpert digitalisieren

Eine passende Förderung für Immobilien kann Bauträger, Wohnungsunternehmen, Hausverwaltungen und Investoren dabei unterstützen, Neubauprojekte zu realisieren, Bestandsgebäude zu modernisieren und ihre internen Abläufe nachhaltig zu digitalisieren.

NetzExpert entwickelt individuelle Odoo-Lösungen für die Immobilienwirtschaft. Wir verbinden Objekte, Einheiten, Interessenten, Mieter, Eigentümer, Verträge, Projekte, Wartungen, Dokumente und wirtschaftliche Auswertungen auf einer zentralen Plattform.

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