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Förderung für Produzierendes Gewerbe

Förderung für Produzierendes Gewerbe

Produktionsunternehmen effizient und zukunftssicher aufstellen


Unternehmen des produzierenden Gewerbes stehen unter hohem Wettbewerbsdruck. Steigende Energie- und Materialkosten, internationale Lieferketten, kurze Lieferzeiten, Fachkräftemangel und wachsende Qualitätsanforderungen verlangen nach transparenten und flexibel steuerbaren Prozessen. Gleichzeitig erwarten Kunden individuelle Produkte, zuverlässige Termine und eine lückenlose Dokumentation ihrer Aufträge.

In vielen Produktionsbetrieben werden Einkauf, Lager, Fertigungsplanung, Qualitätsmanagement, Wartung und Vertrieb jedoch noch in voneinander getrennten Systemen oder Tabellen verwaltet. Informationen müssen mehrfach eingegeben werden, Produktionsstände sind nicht immer aktuell und Abweichungen werden häufig erst spät erkannt.

Eine passende Förderung für produzierendes Gewerbe kann Unternehmen dabei unterstützen, moderne Produktionssoftware einzuführen, Maschinen und Anlagen effizienter zu nutzen, Energieverbräuche zu reduzieren und neue Produkte oder Fertigungsverfahren zu entwickeln.

NetzExpert konzipiert individuelle Odoo-Lösungen für Produktionsunternehmen. Dabei werden Einkauf, Lager, Fertigung, Qualität, Wartung, Produktentwicklung, Vertrieb und Controlling auf einer zentralen Plattform miteinander verbunden.

Förderung für Produzierendes Gewerbe

Welche Unternehmen können Fördermittel nutzen?

Fördermöglichkeiten können für zahlreiche Branchen des produzierenden Gewerbes interessant sein. Dazu gehören beispielsweise:

  • Maschinen- und Anlagenbauer
  • Metallverarbeitungsunternehmen
  • Kunststoff- und Verpackungshersteller
  • Elektronik- und Komponentenhersteller
  • Möbel- und Holzverarbeitungsunternehmen
  • Chemie- und Pharmaunternehmen
  • Hersteller von Baustoffen
  • Lebensmittel- und Getränkeproduzenten
  • Textil- und Bekleidungshersteller
  • Automobilzulieferer
  • Medizintechnikunternehmen
  • Lohnfertiger und Auftragsproduzenten
  • Druckereien und Medienproduzenten
  • Hersteller technischer Konsumgüter
  • Unternehmen mit Einzel-, Serien- oder Variantenfertigung

Welche Förderung tatsächlich infrage kommt, hängt unter anderem von der Unternehmensgröße, dem Standort, dem Investitionsumfang und dem Innovationsgrad des Projekts ab. Auch die geplanten Kostenarten und der Zeitpunkt des Projektbeginns spielen eine entscheidende Rolle.

Welche Projekte im produzierenden Gewerbe können gefördert werden?


KfW-Förderung für die Digitalisierung der Produktion

Der ERP-Förderkredit Digitalisierung der KfW unterstützt Unternehmen bei unterschiedlichen Digitalisierungsprojekten. Neben neuer Hard- und Software können auch laufende Projektkosten, Cloud-Technologien, digitale Geschäftsmodelle, IT-Sicherheitsmaßnahmen und Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz finanziert werden.

Für Produktionsunternehmen ist besonders relevant, dass die KfW auch Prozessdigitalisierung und digital vernetzte Produktionssysteme ausdrücklich als mögliche LevelUp-Digitalisierung nennt. In den Förderstufen LevelUp und HighEnd sind Kreditbeträge von bis zu 25 Millionen Euro möglich. Ergänzend beträgt der Förderzuschuss drei beziehungsweise fünf Prozent des ausgezahlten Kreditbetrags, höchstens jedoch 200.000 Euro.

Mögliche Projekte sind beispielsweise:

  • Einführung einer zentralen Odoo-ERP-Plattform
  • Verbindung von Vertrieb, Einkauf, Lager und Fertigung
  • digitale Steuerung von Produktionsaufträgen
  • automatisierte Materialbedarfsplanung
  • mobile Arbeitsplätze in der Produktion
  • Integration von Maschinen- und Sensordaten
  • Aufbau eines digitalen Lieferantenportals
  • Einführung einer zentralen Qualitätsdokumentation
  • digitale Wartungs- und Instandhaltungsprozesse
  • Entwicklung individueller Produktions-Dashboards
  • Nutzung von KI für Prognosen und Prozessoptimierung
  • Verbesserung von IT- und Datensicherheit

Besonders überzeugend sind Projekte, bei denen nicht lediglich ein vorhandenes Programm ersetzt wird. Die Einführung sollte zu einem durchgängigen Informationsfluss führen und bisher getrennte Geschäftsbereiche digital miteinander verbinden.

Förderprogramme können Investitionen in Digitalisierung, Innovation, Energieeffizienz, Ressourceneinsparung und die Modernisierung von Produktionsstandorten unterstützen.

Mögliche Projekte sind:

  • Einführung einer modernen ERP- und MRP-Software
  • digitale Produktions- und Kapazitätsplanung
  • Vernetzung von Maschinen, Arbeitsplätzen und Unternehmenssoftware
  • Einführung von Betriebs- und Maschinendatenerfassung
  • Automatisierung von Material- und Informationsflüssen
  • digitale Auftragssteuerung
  • Einführung eines Qualitätsmanagementsystems
  • Chargen- und Seriennummernverfolgung
  • Digitalisierung von Wartung und Instandhaltung
  • elektronische Arbeits- und Fertigungsanweisungen
  • digitale Produktentwicklung und Versionsverwaltung
  • Aufbau von Kunden- und Lieferantenportalen
  • Entwicklung neuer Produkte und Produktionsverfahren
  • Einführung künstlicher Intelligenz in der Produktion
  • Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs
  • Investitionen in energieeffiziente Maschinen
  • Einführung von Sensorik und Energiemanagement-Software
  • Erweiterung oder Modernisierung einer Produktionsstätte

Eine gewöhnliche Softwareanschaffung ist nicht automatisch förderfähig. Entscheidend ist das Gesamtprojekt. Der Förderantrag sollte nachvollziehbar darstellen, welche Prozesse verändert werden, welche technischen oder wirtschaftlichen Verbesserungen entstehen und wie das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit steigert.

Förderung für Produzierendes Gewerbe

Förderung von Energie- und Ressourceneffizienz


Energieintensive Produktionsanlagen, Druckluftsysteme, Pumpen, Motoren, Kühlung und Prozesswärme verursachen in vielen Fertigungsunternehmen erhebliche Betriebskosten. Investitionen in effizientere Technik können deshalb nicht nur den Energieverbrauch reduzieren, sondern langfristig auch die Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

Die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft, kurz EEW, unterstützt Unternehmen bei unterschiedlichen Effizienzmaßnahmen.

Sensorik und Energiemanagement-Software

Über Modul 3 können Soft- und Hardware gefördert werden, die im Zusammenhang mit der Einrichtung oder Anwendung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems steht. Dazu gehören Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software.

Die Förderquote beträgt bis zu 45 Prozent für kleine Unternehmen, bis zu 35 Prozent für mittlere Unternehmen und bis zu 25 Prozent für Unternehmen ohne KMU-Status.

Förderfähig können beispielsweise Systeme sein, die:

  • Energieverbräuche automatisch erfassen
  • Messdaten aus verschiedenen Produktionsbereichen verbinden
  • Verbräuche bestimmten Maschinen oder Aufträgen zuordnen
  • Lastspitzen identifizieren
  • Energiekennzahlen automatisiert auswerten
  • Abweichungen und ungewöhnliche Verbräuche melden
  • ein Energie- oder Umweltmanagementsystem unterstützen

Odoo kann dabei als zentrale Unternehmensplattform eingesetzt werden. Spezialisierte Mess- und Energiemanagementsysteme können über individuelle Schnittstellen mit Anlagen, Produktionsaufträgen, Wartungen und Kostenstellen verbunden werden.

Energie- und ressourcenbezogene Prozessoptimierung


Modul 4 der EEW unterstützt investive Maßnahmen zur energie- und ressourcenbezogenen Optimierung von Anlagen und industriellen Prozessen. Die Förderung kann bei kleinen Unternehmen bis zu 45 Prozent, bei mittleren Unternehmen bis zu 35 Prozent und bei Unternehmen ohne KMU-Status bis zu 25 Prozent der förderfähigen Kosten erreichen.

Mögliche Maßnahmen können sein:

  • Austausch ineffizienter Produktionsanlagen
  • Optimierung von Produktionsverfahren
  • Wärmerückgewinnung
  • Reduzierung von Ausschuss und Materialverlusten
  • Verbesserung von Druckluft-, Pumpen- oder Kühlsystemen
  • Nutzung erneuerbarer Prozesswärme
  • Elektrifizierung bisher fossil betriebener Prozesse
  • effizientere Nutzung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen

Eine individuelle ERP-Lösung kann die notwendigen Betriebs- und Produktionsdaten bereitstellen, um Einsparungen transparent zu dokumentieren und wirtschaftliche Auswirkungen auszuwerten.

Förderung für Produzierendes Gewerbe

Forschungszulage für neue Produkte und Verfahren


Produktionsunternehmen, die neue Produkte, Werkstoffe, Maschinen, Verfahren oder technische Lösungen entwickeln, können die steuerliche Forschungszulage prüfen.

Grundsätzlich beträgt die Forschungszulage 25 Prozent der förderfähigen Bemessungsgrundlage. Kleine und mittlere Unternehmen können eine Erhöhung auf insgesamt 35 Prozent beantragen. Seit dem 1. Januar 2026 sind dadurch Förderbeträge von bis zu drei Millionen Euro pro Jahr beziehungsweise bis zu 4,2 Millionen Euro für KMU möglich.

Für Produktionsunternehmen können beispielsweise folgende Vorhaben relevant sein:

  • Entwicklung eines neuen Produkts
  • Konstruktion technisch neuartiger Komponenten
  • Entwicklung innovativer Werkstoffe
  • neue Fertigungs- oder Beschichtungsverfahren
  • Entwicklung einer automatisierten Produktionsanlage
  • neuartige Robotik- oder Assistenzsysteme
  • KI-basierte Qualitätskontrolle
  • neue Verfahren zur Reduzierung von Ausschuss
  • Entwicklung energieeffizienter Produktionsmethoden
  • Bau und Test von Prototypen oder Pilotlinien

Damit ein Projekt als Forschung und Entwicklung anerkannt werden kann, müssen die Kriterien Neuartigkeit, technisches oder wissenschaftliches Risiko und Planmäßigkeit erfüllt sein. Routinemäßige Produktanpassungen, gewöhnliche Produktionsoptimierungen oder reine Qualitätskontrollen reichen dafür normalerweise nicht aus.

Die Bescheinigung des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens kann grundsätzlich vor, während oder nach dem Projekt beantragt werden. Sie muss jedoch vor dem steuerlichen Antrag beim Finanzamt vorliegen.

ERP-Förderkredit Innovation


Nicht jedes Innovationsprojekt erfüllt die Anforderungen einer Zuschussförderung oder der Forschungszulage. Für Produkt-, Prozess- und Dienstleistungsinnovationen kann deshalb der ERP-Förderkredit Innovation der KfW interessant sein.

Das Programm unterstützt sowohl einfache Produkt- oder Prozessverbesserungen als auch anspruchsvollere Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Gefördert werden Investitionen und laufende Kosten. In den höheren Förderstufen sind Kredite von bis zu 25 Millionen Euro sowie ein Förderzuschuss von bis zu fünf Prozent möglich.

Für Produktionsunternehmen können beispielsweise folgende Vorhaben infrage kommen:

  • Einführung neuer Fertigungsverfahren
  • Entwicklung eines neuen Produkts
  • Bau von Prototypen
  • Einrichtung einer Pilotproduktion
  • grundlegende Verbesserung bestehender Produktionsprozesse
  • Markteinführung selbst entwickelter Innovationen
  • Entwicklung neuer digitaler Services
  • Aufbau datenbasierter Geschäftsmodelle
  • organisatorische Innovationen in Produktion und Logistik


​GRW-Förderung für Produktionsstandorte

​Produzierendes Gewerbe mit NetzExpert digitalisieren


Unternehmen, die in ausgewählten strukturschwachen Regionen investieren, können zusätzlich eine Förderung aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“, kurz GRW, prüfen.

Unter bestimmten Voraussetzungen sind Förderungen von bis zu 45 Prozent möglich. Unterstützt werden können unter anderem die Errichtung einer neuen Betriebsstätte, die Erweiterung vorhandener Kapazitäten, die Diversifizierung der Produktion und die grundlegende Modernisierung eines gesamten Produktionsprozesses. Auch Investitionen zur Transformation in Richtung Klimaneutralität und Nachhaltigkeit können berücksichtigt werden.

Für das produzierende Gewerbe können beispielsweise folgende Projekte relevant sein:

  • Aufbau eines neuen Produktionsstandorts
  • Erweiterung einer bestehenden Fertigung
  • Einführung einer zusätzlichen Produktlinie
  • grundlegende Modernisierung des Produktionsprozesses
  • Investition in neue Maschinen und Anlagen
  • Automatisierung der Fertigung
  • Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Investitionen in klimaneutrale Produktion
  • Nutzung erneuerbarer Energien für den Eigenbedarf
  • Digitalisierung von Produktions- und Geschäftsprozessen

Die konkrete Durchführung der GRW-Förderung liegt bei den Bundesländern. Voraussetzungen, Förderhöhen und zuständige Stellen unterscheiden sich daher je nach Standort.

Eine passende Förderung für produzierendes Gewerbe kann Maschinenbauer, Fertigungsbetriebe, Hersteller und industrielle Zulieferer dabei unterstützen, ihre Produktionsprozesse zu modernisieren, Energie einzusparen und innovative Produkte zu entwickeln.

NetzExpert entwickelt individuelle Odoo-Lösungen, die Vertrieb, Einkauf, Lager, Fertigung, Qualität, Produktentwicklung, Wartung, Dokumente und Controlling auf einer zentralen Plattform verbinden.

Dabei erhalten Sie keine starre Standardsoftware. Wir analysieren Ihre tatsächlichen Abläufe, konfigurieren geeignete Odoo-Anwendungen und entwickeln fehlende Module, Benutzeroberflächen, Berichte, Automatisierungen und Schnittstellen individuell.

Lassen Sie uns gemeinsam eine skalierbare Odoo-Lösung entwickeln, die Ihre Produktion transparenter macht, Engpässe frühzeitig erkennt und mit den Anforderungen Ihres Unternehmens wächst.

Besonderheiten

In Kombination mit Odoo bietet dies Unternehmen eine integrierte, effiziente und flexible Managementlösung. Das spart Zeit und Ressourcen, ermöglicht eine bessere Kontrolle und Nachverfolgung von Finanzdaten und unterstützt Unternehmen bei fundierten Geschäftsentscheidungen.

Beratung

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