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Förderung für Telekommunikation

Förderung für Telekommunikation

​Telekommunikationsunternehmen erfolgreich digitalisieren


Die Telekommunikationsbranche bildet eine wichtige Grundlage für die digitale Wirtschaft. Glasfasernetze, Mobilfunk, Cloud-Telefonie, Internetanschlüsse und moderne Kommunikationsdienste ermöglichen Unternehmen und privaten Haushalten den Zugang zu leistungsfähigen digitalen Angeboten. Gleichzeitig stehen Telekommunikationsunternehmen unter hohem Wettbewerbs- und Investitionsdruck.


Der Ausbau neuer Netze, die Modernisierung bestehender Infrastruktur und die Digitalisierung interner Prozesse erfordern erhebliche finanzielle und organisatorische Ressourcen. Kunden, Verträge, Anschlüsse, Geräte, Installationen, Störungen, Serviceeinsätze und wiederkehrende Abrechnungen müssen zuverlässig koordiniert werden.


Eine passende Förderung für Telekommunikation kann dabei helfen, Investitionen in Glasfasernetze, digitale Infrastruktur, innovative Dienste und moderne Unternehmenssoftware zu finanzieren. NetzExpert entwickelt individuelle Odoo-Lösungen, mit denen Telekommunikationsanbieter ihre kaufmännischen, technischen und kundenbezogenen Prozesse auf einer zentralen Plattform verbinden können.

Förderung für Telekommunikation

Wer kann Fördermittel im Bereich Telekommunikation nutzen?

Abhängig vom jeweiligen Förderprogramm können unterschiedliche Unternehmen, Projektgesellschaften und öffentliche Organisationen an Förderprojekten beteiligt sein. Dazu gehören beispielsweise:

  • regionale Telekommunikationsanbieter
  • Glasfaser- und Breitbandunternehmen
  • Internet-Service-Provider
  • Mobilfunk- und Funknetzanbieter
  • Betreiber kommunaler Telekommunikationsnetze
  • Stadtwerke mit Telekommunikationsangeboten
  • Anbieter von Cloud-Telefonie und VoIP-Diensten
  • IT- und Kommunikationsdienstleister
  • Netzbau- und Installationsunternehmen
  • Betreiber von Rechenzentren und Edge-Infrastrukturen
  • Anbieter digitaler Kommunikationsplattformen
  • Start-ups mit innovativen Telekommunikationslösungen

Nicht jedes Förderprogramm richtet sich unmittelbar an Telekommunikationsunternehmen. Bei der Gigabitförderung des Bundes sind beispielsweise Kommunen und öffentliche Einrichtungen die formell antragsberechtigten Stellen. Telekommunikationsunternehmen werden jedoch über Ausschreibungen, Betreiberlösungen und Wirtschaftlichkeitslückenmodelle in die geförderten Ausbauprojekte eingebunden.

Welche Telekommunikationsprojekte können gefördert werden?

Gigabitförderung 2.0 für den Glasfaserausbau

Die Gigabitförderung des Bundes unterstützt den Glasfaserausbau dort, wo ein privatwirtschaftlicher Ausbau wirtschaftlich nicht realisierbar ist. Nach Angaben des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung finanziert der Bund abhängig vom Vorhaben grundsätzlich 50 bis 70 Prozent der gesamten Ausbaukosten vor Ort.

Am 1. April 2026 wurde ein neuer Förderaufruf mit einem Volumen von mehr als einer Milliarde Euro gestartet. Grundlage ist die dritte Änderung der Gigabit-Richtlinie 2.0. Die überarbeiteten Verfahren sollen stärker digitalisiert, standardisiert und beschleunigt werden. Auch die Förderung von Beratungsleistungen für Ausbauprojekte wurde fortgeführt.

Im Rahmen der Gigabitförderung können Telekommunikationsunternehmen insbesondere bei zwei Umsetzungsmodellen eine wichtige Rolle übernehmen:

Wirtschaftlichkeitslückenmodell

Ein Telekommunikationsunternehmen baut und betreibt das Netz. Gefördert wird die wirtschaftliche Differenz zwischen den erwarteten Einnahmen und den notwendigen Investitions- und Betriebskosten des Ausbauprojekts.

Betreibermodell

Eine Kommune oder ein kommunales Unternehmen errichtet die passive Infrastruktur. Der spätere Netzbetrieb wird in einem Vergabeverfahren an ein Telekommunikationsunternehmen übertragen.

Telekommunikationsunternehmen sollten deshalb nicht nur eigene Finanzierungsmöglichkeiten prüfen, sondern auch kommunale Ausbauprojekte, Ausschreibungen und regionale Kooperationsmodelle beobachten.

Fördermöglichkeiten bestehen sowohl für den Ausbau digitaler Infrastruktur als auch für die Digitalisierung und Weiterentwicklung des Unternehmens. Welche Kosten berücksichtigt werden können, richtet sich nach dem jeweiligen Programm und dem konkreten Projekt.

Mögliche Vorhaben sind:

  • Ausbau öffentlicher Glasfasernetze
  • Erschließung ländlicher oder unterversorgter Regionen
  • Aufbau leistungsfähiger Backbone-Infrastrukturen
  • Errichtung und Modernisierung von Netztechnik
  • Einführung einer zentralen ERP- oder CRM-Plattform
  • Digitalisierung von Anschluss- und Installationsprozessen
  • mobile Einsatzplanung für Techniker
  • automatisierte Vertrags- und Auftragsverwaltung
  • Entwicklung digitaler Kunden- und Partnerportale
  • Verwaltung von Routern, Endgeräten und Seriennummern
  • Automatisierung wiederkehrender Abrechnungsprozesse
  • Integration von VoIP-, Provisionierungs- oder Netzsystemen
  • Verbesserung von IT-Sicherheit und Datenmanagement
  • Entwicklung neuer Telekommunikationsdienste
  • Einführung von KI-gestütztem Kundenservice
  • Aufbau von 5G-, Edge- oder Cloud-Infrastrukturen

Eine Standardsoftware oder gewöhnliche Ersatzbeschaffung ist nicht automatisch förderfähig. Entscheidend ist, ob das Gesamtprojekt einen nachvollziehbaren wirtschaftlichen, technologischen oder infrastrukturellen Mehrwert schafft.


Förderung für Telekommunikation

KfW-Finanzierung für öffentliche Glasfasernetze


Der KfW-Investitionskredit Digitale Infrastruktur unterstützt Unternehmen und öffentliche Einrichtungen beim Ausbau öffentlicher Glasfasernetze. In der Standardvariante sind Kreditbeträge von bis zu 50 Millionen Euro möglich. Das Programm bietet langfristige Finanzierungsmöglichkeiten und kann für unterschiedliche Bestandteile eines Glasfaserprojekts eingesetzt werden.

Für größere Infrastrukturvorhaben steht außerdem der KfW-Konsortialkredit Digitale Infrastruktur zur Verfügung. Er richtet sich an Unternehmen, Projektgesellschaften und kommunale Unternehmen. Die KfW kann sich an der Konsortialfinanzierung beteiligen und einen Risikoanteil von bis zu 30 Millionen Euro übernehmen.

Diese Förderkredite können insbesondere für folgende Projekte interessant sein:

  • Aufbau neuer Glasfasernetze
  • Erweiterung vorhandener Netzgebiete
  • Errichtung passiver Netzinfrastruktur
  • technische Ausrüstung und Netzkomponenten
  • Projektierungs- und Baukosten
  • Aufbau regionaler oder kommunaler Netze
  • Finanzierung größerer Infrastrukturgesellschaften

Welche Kosten konkret finanzierbar sind, muss anhand der aktuellen Programmbedingungen und des geplanten Geschäftsmodells geprüft werden.

Förderung der internen Digitalisierung


Telekommunikationsunternehmen investieren nicht nur in Kabel, Technik und Netze. Auch die eigenen Geschäftsprozesse müssen digitalisiert und automatisiert werden.

Der ERP-Förderkredit Digitalisierung der KfW unterstützt Unternehmen und Freiberufler bei unterschiedlichen Digitalisierungsprojekten. In den Förderstufen LevelUp und HighEnd sind Kreditbeträge von bis zu 25 Millionen Euro möglich. Zusätzlich können Zinsvorteile und ein Förderzuschuss von bis zu fünf Prozent infrage kommen.

Für Telekommunikationsunternehmen können beispielsweise folgende Projekte relevant sein:

  • Einführung eines integrierten ERP-Systems
  • Digitalisierung von Vertrieb und Kundenservice
  • Automatisierung der Vertragsverwaltung
  • Entwicklung eines Kundenportals
  • Verbindung von Außendienst, Lager und Verwaltung
  • Einführung digitaler Freigabeprozesse
  • Aufbau individueller Management-Dashboards
  • Integration vorhandener Telekommunikationssysteme
  • Verbesserung der Datenqualität und IT-Sicherheit
  • Einsatz künstlicher Intelligenz im Kundenservice

Für die Entwicklung neuer Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen kann zusätzlich der ERP-Förderkredit Innovation geprüft werden. Auch hier sind in den höheren Förderstufen Kredite von bis zu 25 Millionen Euro sowie ein Zuschuss von bis zu fünf Prozent vorgesehen. Gefördert werden können unter anderem Produkt-, Prozess-, Dienstleistungs- und Geschäftsmodellinnovationen.


Förderung für Telekommunikation

Europäische Förderung mit CEF Digital


Für größere, grenzüberschreitende oder infrastrukturell besonders relevante Projekte kann die Connecting Europe Facility – Digital, kurz CEF Digital, interessant sein.

Für den Zeitraum 2021 bis 2027 ist ein Budget von 1,5 Milliarden Euro vorgesehen. Das Programm soll öffentliche und private Investitionen in digitale Verbindungsinfrastrukturen von gemeinsamem europäischem Interesse mobilisieren. Bis August 2026 wurden bereits mehr als eine Milliarde Euro für 176 Projekte vergeben.

Zu den Förderbereichen gehören unter anderem:

  • europäische Backbone-Verbindungen
  • 5G-Infrastrukturen und großflächige Pilotprojekte
  • 5G-Versorgung entlang wichtiger Verkehrskorridore
  • Edge-Cloud-Infrastrukturen
  • sichere internationale Kommunikationsverbindungen
  • Untersee- und terrestrische Glasfaserkabel
  • europäische Quantenkommunikationsinfrastruktur
  • grenzüberschreitende Cloud- und Datenverbindungen

CEF Digital unterstützt unter anderem großflächige 5G-Netze und deren Verbindung mit Edge-Cloud-Infrastrukturen. Anwendungsbereiche können beispielsweise Gesundheit, Landwirtschaft, Produktion, Bildung und intelligente öffentliche Dienstleistungen sein.

Die EU-Förderung erfolgt über einzelne Ausschreibungen mit festen Fristen, Zielgruppen und technischen Anforderungen. Für viele Vorhaben sind internationale Konsortien aus Netzbetreibern, Technologieunternehmen, öffentlichen Organisationen und Forschungspartnern erforderlich.

Odoo für Telekommunikationsunternehmen


Odoo bietet eine modulare Grundlage, um Kundenmanagement, Vertrieb, Projekte, Außendienst, Lager, Dokumente, Abrechnung und Service miteinander zu verbinden.


Telekommunikationsunternehmen verwenden häufig bereits spezialisierte OSS-, BSS-, Provisionierungs-, Monitoring- oder Abrechnungssysteme. Diese müssen nicht zwangsläufig ersetzt werden. Odoo kann als zentrale ERP- und Prozessplattform eingesetzt und über individuelle Schnittstellen mit vorhandenen Fachsystemen verbunden werden.


NetzExpert analysiert die tatsächlichen Abläufe Ihres Unternehmens und entwickelt eine Lösung, die zu Ihrem Geschäftsmodell, Ihrer Netzstruktur und Ihren Serviceprozessen passt.

​Telekommunikation mit NetzExpert digitalisieren

Eine geeignete Förderung für Telekommunikation kann den Ausbau leistungsfähiger Netze sowie die Digitalisierung interner Geschäftsprozesse erleichtern.

NetzExpert entwickelt individuelle Odoo-Lösungen für Telekommunikationsanbieter, Glasfaserunternehmen, Internet-Service-Provider, Netzbetreiber und Kommunikationsdienstleister. Wir verbinden Kunden, Verträge, Ausbauprojekte, Außendienst, Geräte, Lager, Dokumente, Support und Abrechnung auf einer zentralen Plattform.

Dabei erhalten Sie keine starre Standardlösung. Wir analysieren Ihre tatsächlichen Arbeitsabläufe, konfigurieren geeignete Odoo-Funktionen und entwickeln fehlende Module, Portale, Berichte, Automatisierungen und Schnittstellen individuell.

Lassen Sie uns gemeinsam eine skalierbare Odoo-Lösung entwickeln, die Ihre Kundenprozesse automatisiert, Ihren Netzausbau transparenter macht und mit den Anforderungen Ihres Telekommunikationsunternehmens wächst.

Besonderheiten

In Kombination mit Odoo bietet dies Unternehmen eine integrierte, effiziente und flexible Managementlösung. Das spart Zeit und Ressourcen, ermöglicht eine bessere Kontrolle und Nachverfolgung von Finanzdaten und unterstützt Unternehmen bei fundierten Geschäftsentscheidungen.

Beratung

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten von Odoo erfahren? Gerne informieren wir Sie in einem unverbindlichen Beratungsgespräch. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an unter der Nummer: +491776738774.

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