Förderung für Tourismus und Gastgewerbe

Tourismus- und Gastgewerbebetriebe erfolgreich modernisieren
Hotels, Restaurants, Ferienanlagen und Tourismusunternehmen stehen vor der Aufgabe, ihren Gästen ein modernes Erlebnis zu bieten und gleichzeitig wirtschaftlich effizient zu arbeiten. Reservierungen, Anfragen, Zimmer, Tische, Veranstaltungen, Mitarbeitende, Einkäufe und Abrechnungen müssen zuverlässig koordiniert werden. Hinzu kommen hohe Energie- und Betriebskosten, saisonale Schwankungen und der zunehmende Fachkräftemangel.
In vielen Betrieben werden Gästedaten, Buchungen, Dienstpläne, Bestellungen und Rechnungen noch in unterschiedlichen Programmen oder Tabellen verwaltet. Dadurch entstehen doppelte Dateneingaben, Informationsverluste und zusätzlicher Verwaltungsaufwand. Mitarbeitende müssen zwischen mehreren Systemen wechseln, während der Geschäftsführung eine zentrale Übersicht über Auslastung, Umsätze, Kosten und offene Aufgaben fehlt.
Eine passende Förderung für Tourismus und Gastgewerbe kann Unternehmen dabei unterstützen, ihre Gebäude zu modernisieren, Energie einzusparen, neue digitale Angebote aufzubauen und interne Geschäftsprozesse zu automatisieren. NetzExpert entwickelt individuelle Odoo-Lösungen, mit denen touristische, gastronomische und kaufmännische Prozesse auf einer zentralen Plattform verbunden werden.

Wer kann Fördermittel im Tourismus und Gastgewerbe nutzen?
Je nach Förderprogramm können unterschiedliche Unternehmen und Organisationen antragsberechtigt sein. Dazu gehören beispielsweise:
- Hotels, Businesshotels und Familienhotels
- Pensionen, Gasthöfe und Ferienunterkünfte
- Ferienparks und Ferienwohnungsanbieter
- Camping- und Wohnmobilplätze
- Restaurants, Cafés, Bars und Bistros
- Catering- und Veranstaltungsunternehmen
- Reiseveranstalter und Reiseagenturen
- Tourismus- und Freizeitunternehmen
- Wellness-, Spa- und Erholungsbetriebe
- Tagungs- und Kongresshotels
- Eventlocations und Veranstaltungsstätten
- Betreiber touristischer Attraktionen
- Museen, Erlebniszentren und Besucherangebote
- Destinations- und Tourismusorganisationen
- Betreiber mehrerer Gastronomie- oder Hotelstandorte
Welche Förderung tatsächlich genutzt werden kann, hängt unter anderem vom Unternehmensstandort, der Betriebsgröße, der Investitionshöhe und dem geplanten Projekt ab. Für gewerbliche Hotels und Restaurants gelten häufig andere Voraussetzungen als für kommunale Tourismusorganisationen, gemeinnützige Einrichtungen oder öffentliche Infrastrukturprojekte.
KfW-Förderung für die Digitalisierung von Hotels und Gastronomiebetrieben
GRW-Förderung für touristische Investitionen
Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“, kurz GRW, unterstützt gewerbliche Investitionen in ausgewählten strukturschwachen Regionen. Je nach Fördergebiet, Unternehmensgröße und Vorhaben kann eine Förderung von bis zu 45 Prozent möglich sein. Die konkrete Umsetzung, Auswahl der Projekte und Bewilligung erfolgen durch die Bundesländer.
Für Unternehmen aus Tourismus und Gastgewerbe können unter bestimmten Voraussetzungen beispielsweise folgende Investitionen relevant sein:
- Errichtung eines neuen Hotels oder Gastronomiebetriebs
- Erweiterung vorhandener Kapazitäten
- Modernisierung des gesamten Betriebsprozesses
- Entwicklung neuer touristischer Angebote
- qualitative Aufwertung von Zimmern und Gästebereichen
- Ausbau von Wellness-, Freizeit- oder Tagungsangeboten
- nachhaltige und energieeffiziente Investitionen
- Digitalisierung betrieblicher Prozesse
- Schaffung oder Sicherung von Arbeitsplätzen
Die Förderbedingungen unterscheiden sich regional deutlich. Einige Bundesländer bieten außerdem eigene Programme speziell für das Gastgewerbe an.
Ein Beispiel ist Rheinland-Pfalz: Dort können kleine und mittlere Unternehmen der Beherbergung, Campingwirtschaft und Gastronomie Zuschüsse für Investitionen erhalten, die die Qualität des touristischen Angebots verbessern. Kleine Unternehmen können nach den veröffentlichten Programmbedingungen mit bis zu 20 Prozent und mittlere Unternehmen mit bis zu zehn Prozent der förderfähigen Investitionen unterstützt werden. Der reguläre Höchstbetrag liegt bei 500.000 Euro, wobei der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden muss.
Touristische Unternehmen sollten deshalb immer prüfen, welche Programme am eigenen Betriebsstandort verfügbar sind. Wichtige Ansprechpartner sind regionale Förderbanken, Wirtschaftsministerien, Tourismusverbände und kommunale Wirtschaftsförderungen.
Der ERP-Förderkredit Digitalisierung der KfW unterstützt Unternehmen bei unterschiedlichen Digitalisierungsvorhaben. Förderfähig können neue Hard- und Software, digitale Schnittstellen, Prozessautomatisierungen, IT-Sicherheitsmaßnahmen, digitale Geschäftsmodelle und Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz sein.
In den Förderstufen LevelUp und HighEnd sind Kreditbeträge von bis zu 25 Millionen Euro möglich. Ergänzend kann ein Förderzuschuss in Höhe von drei beziehungsweise fünf Prozent des ausgezahlten Kreditbetrags beantragt werden. Der Zuschuss ist auf 200.000 Euro begrenzt. Bereits begonnene oder abgeschlossene Projekte werden nicht nachfinanziert.
Für Tourismus- und Gastgewerbebetriebe kann die Finanzierung beispielsweise bei folgenden Projekten interessant sein:
- Einführung einer integrierten Hotel- oder Gastronomieplattform
- Verbindung von Buchung, Verkauf und Rechnungsstellung
- Aufbau eines digitalen Gästeportals
- Automatisierung von Reservierungs- und Kommunikationsprozessen
- Einführung einer zentralen Warenwirtschaft
- digitale Planung von Mitarbeitenden und Ressourcen
- Entwicklung neuer Online-Angebote
- standortübergreifende Digitalisierung
- Integration vorhandener Fachsysteme
- Einführung datenbasierter Auswertungen
- Verbesserung der IT- und Datensicherheit
Besonders gute Voraussetzungen können entstehen, wenn bisher getrennte Arbeitsabläufe zu einem durchgängigen digitalen Prozess verbunden werden. Eine individuelle Odoo-Lösung kann dabei als zentrale Plattform dienen.

Förderung für die energetische Sanierung von Hotels und Restaurants
Hotels, Pensionen, Restaurants und Freizeitanlagen gehören in der Regel zu den Nichtwohngebäuden. Insbesondere Heizung, Warmwasser, Lüftung, Kühlung, Beleuchtung und Küchenbetrieb können hohe Energiekosten verursachen.
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude kann die umfassende energetische Sanierung bestehender Gewerbeimmobilien unterstützt werden. Beim KfW-Kredit für die Sanierung von Nichtwohngebäuden sind bis zu zehn Millionen Euro pro Vorhaben möglich. Wird eine entsprechende Effizienzgebäude-Stufe erreicht, kann der Tilgungszuschuss bis zu 2,5 Millionen Euro betragen. Zusätzliche Fördermöglichkeiten bestehen für Fachplanung, Baubegleitung und eine Nachhaltigkeitszertifizierung.
Mögliche Maßnahmen sind:
- energetische Sanierung der Gebäudehülle
- Austausch von Fenstern und Außentüren
- Dämmung von Dach, Fassade oder Keller
- Modernisierung von Heizungs- und Lüftungsanlagen
- Verbesserung der Kühl- und Klimatechnik
- Optimierung der Warmwasserbereitung
- moderne Gebäudeautomation
- Austausch ineffizienter Beleuchtung
- Fachplanung und energetische Baubegleitung
Eine Odoo-Lösung kann das Sanierungsprojekt organisatorisch begleiten. Budgets, Aufgaben, Angebote, Rechnungen, technische Dokumente und Verantwortlichkeiten lassen sich objekt- und projektbezogen verwalten.
Förderung für Küchentechnik, Kühlung und Energiemanagement
Für Hotels und Gastronomiebetriebe ist die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft besonders interessant.
Über Modul 3 können unter anderem Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik sowie Energiemanagement-Software unterstützt werden. Die Förderquote beträgt nach den derzeitigen Programmbedingungen bis zu 45 Prozent für kleine Unternehmen und bis zu 35 Prozent für mittlere Unternehmen.
Damit können beispielsweise Systeme relevant sein, die:
- Energieverbräuche automatisch erfassen
- Verbrauchsdaten verschiedener Standorte zusammenführen
- Kühl-, Heizungs- oder Lüftungsanlagen überwachen
- Lastspitzen erkennen
- Energiekennzahlen nach Bereichen auswerten
- Einsparpotenziale sichtbar machen
- ein Energiemanagementsystem unterstützen
Über die Basisförderung von Modul 4 können kleine und mittlere Unternehmen außerdem bestimmte ineffiziente Bestandsanlagen ersetzen. Für das Gastgewerbe sind insbesondere elektrisch betriebene Backöfen, Geschirrspülmaschinen und Kühlmöbel für Lebensmittel relevant. Voraussetzung ist unter anderem eine Reduzierung des Endenergiebedarfs um mindestens 15 Prozent. Kleine Unternehmen können einen Zuschuss von 15 Prozent und mittlere Unternehmen von zehn Prozent erhalten; das Investitionsvolumen muss mindestens 10.000 Euro betragen.
Eine individuelle Odoo-Plattform kann Energie- und Betriebsdaten mit Standorten, Anlagen, Wartungen, Kostenstellen und Verantwortlichen verbinden. Die technische Mess- oder Energiemanagementlösung wird bei Bedarf über eine Schnittstelle angebunden.

Odoo für Tourismus und Gastgewerbe individuell entwickeln
Odoo bietet eine modulare Grundlage für CRM, Verkauf, Einkauf, Lager, Kasse, Veranstaltungen, Personal, Wartung, Dokumente und Unternehmenssteuerung.
Für einen Hotel-, Gastronomie- oder Tourismusbetrieb reicht eine unveränderte Standardinstallation jedoch häufig nicht aus. Zimmerkategorien, Aufenthaltszeiträume, Tischreservierungen, Arrangements, Saisonpreise, Gästeanforderungen und branchenspezifische Abrechnungsprozesse müssen individuell berücksichtigt werden.
NetzExpert kombiniert geeignete Odoo-Standardfunktionen mit eigenen Modulen, Automatisierungen, Benutzeroberflächen, Berichten und Schnittstellen.
Vorteile einer zentralen Tourismus- und Gastgewerbeplattform
Eine individuell entwickelte Odoo-Lösung kann zahlreiche organisatorische Vorteile schaffen:
- zentrale Gäste- und Kundendaten
- weniger doppelte Dateneingaben
- bessere Übersicht über Reservierungen und Auslastung
- schnellere Kommunikation mit Gästen
- strukturierte Housekeeping-Prozesse
- transparente Dienst- und Personalplanung
- automatisierte Angebote und Rechnungen
- bessere Kontrolle über Einkauf und Wareneinsatz
- zentrale Verwaltung mehrerer Standorte
- strukturierte Wartung technischer Anlagen
- individuelle Berichte und Dashboards
- Verbindung vorhandener Fachsysteme
- flexible Erweiterung bei neuen Angeboten
Die Einführung kann schrittweise erfolgen. Ein Hotel kann beispielsweise zunächst CRM, Einkauf, Dokumente und Personalverwaltung digitalisieren. Später können Reservierungen, Housekeeping, Gastronomie, Wartung und Gästeportale ergänzt werden.
Tourismus und Gastgewerbe mit NetzExpert digitalisieren
Eine passende Förderung für Tourismus und Gastgewerbe kann Hotels, Restaurants, Ferienanlagen und touristische Dienstleister dabei unterstützen, ihre Angebote zu modernisieren, Betriebskosten zu senken und interne Abläufe nachhaltig zu digitalisieren.
NetzExpert entwickelt individuelle Odoo-Lösungen für unterschiedliche Geschäftsmodelle im Tourismus und Gastgewerbe. Wir verbinden Gäste, Buchungen, Gastronomie, Veranstaltungen, Personal, Einkauf, Lager, Wartung, Dokumente und Abrechnung auf einer zentralen Plattform.
Dabei erhalten Sie keine starre Standardsoftware. Wir analysieren Ihre tatsächlichen Arbeitsabläufe, konfigurieren geeignete Odoo-Anwendungen und entwickeln fehlende Module, Portale, Berichte, Automatisierungen und Schnittstellen individuell.
Lassen Sie uns gemeinsam eine skalierbare Odoo-Lösung entwickeln, die Ihre Mitarbeitenden entlastet, Ihren Gästen einen modernen Service bietet und mit Ihrem Tourismus- oder Gastgewerbebetrieb wächst.
Besonderheiten
In Kombination mit Odoo bietet dies Unternehmen eine integrierte, effiziente und flexible Managementlösung. Das spart Zeit und Ressourcen, ermöglicht eine bessere Kontrolle und Nachverfolgung von Finanzdaten und unterstützt Unternehmen bei fundierten Geschäftsentscheidungen.
Beratung
Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten von Odoo erfahren? Gerne informieren wir Sie in einem unverbindlichen Beratungsgespräch. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an unter der Nummer: +491776738774.

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