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Förderung für Handel

Förderung für Handel

Handelsunternehmen erfolgreich digitalisieren


Der Handel verändert sich grundlegend. Kunden informieren sich online, vergleichen Preise, erwarten aktuelle Bestandsinformationen und möchten Produkte flexibel im Geschäft, über einen Online-Shop oder auf einem Marktplatz kaufen. Gleichzeitig müssen Handelsunternehmen Einkauf, Lager, Filialen, Verkauf, Retouren, Lieferungen und Kundenservice effizient koordinieren.

Viele Einzel- und Großhändler arbeiten jedoch noch mit voneinander getrennten Systemen. Produktinformationen werden mehrfach gepflegt, Bestände sind nicht über alle Kanäle hinweg aktuell und Bestellungen müssen manuell zwischen Online-Shop, Warenwirtschaft und Buchhaltung übertragen werden. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten, Fehler und Verzögerungen.

Eine passende Förderung für Handel kann Unternehmen dabei unterstützen, ihre Prozesse zu digitalisieren, neue Vertriebskanäle aufzubauen und moderne Unternehmenssoftware einzuführen. Je nach Projekt kommen Förderkredite, Beratungsprogramme, regionale Digitalisierungszuschüsse oder Finanzierungen für Wachstum und Innovation infrage.

NetzExpert entwickelt individuelle Odoo-Lösungen für Handelsunternehmen. Dabei werden Einkauf, Lager, stationärer Verkauf, Online-Shop, Marktplätze, Kundenmanagement, Dokumente und Abrechnung auf einer zentralen Plattform miteinander verbunden.

Förderung für Handel

Welche Handelsunternehmen können Fördermittel nutzen?

Fördermöglichkeiten können für unterschiedliche Unternehmen aus Einzelhandel, Großhandel und E-Commerce interessant sein. Dazu gehören beispielsweise:

  • stationäre Einzelhandelsgeschäfte
  • Fachhändler und Filialunternehmen
  • Großhändler und Distributoren
  • B2B-Handelsunternehmen
  • Online-Händler und E-Commerce-Anbieter
  • Omnichannel-Händler
  • Importeure und Exporteure
  • technische Händler
  • Baustoff-, Möbel- und Einrichtungshändler
  • Lebensmittel- und Getränkehändler
  • Mode-, Textil- und Schuhhändler
  • Elektronik- und Haushaltswarenhändler
  • Kosmetik- und Gesundheitsfachhändler
  • Ersatzteil- und Zubehörhändler
  • Versandhändler und Fulfillment-Anbieter
  • Handelsunternehmen mit mehreren Lagerstandorten

Welche Förderung tatsächlich genutzt werden kann, hängt unter anderem von der Unternehmensgröße, dem Standort, dem Jahresumsatz, dem Investitionsumfang und dem geplanten Digitalisierungsgrad ab.

Auch die Unternehmensphase spielt eine Rolle. Für einen bestehenden Händler mit mehreren Filialen können andere Programme relevant sein als für ein Start-up, das einen neuen Online-Shop oder eine digitale Handelsplattform entwickelt.

Welche Handelsprojekte können gefördert werden?

KfW-Förderung für die Digitalisierung im Handel

Der ERP-Förderkredit Digitalisierung der KfW unterstützt Unternehmen und Freiberufler bei unterschiedlichen Digitalisierungsprojekten. Finanziert werden können unter anderem Hard- und Software, digitale Schnittstellen, Prozessautomatisierung, Cloud-Technologien, IT-Sicherheit, digitale Geschäftsmodelle und der Einsatz künstlicher Intelligenz. Auch laufende Kosten eines geeigneten Digitalisierungsvorhabens können berücksichtigt werden.

In den Förderstufen LevelUp und HighEnd sind Kreditbeträge von bis zu 25 Millionen Euro möglich. Ergänzend kann ein Förderzuschuss in Höhe von drei beziehungsweise fünf Prozent des ausgezahlten Kreditbetrags beantragt werden. Der maximale Zuschuss beträgt 200.000 Euro. Der Antrag wird über einen Finanzierungspartner gestellt und muss vor Beginn des Vorhabens erfolgen.

Für Handelsunternehmen können beispielsweise folgende Projekte interessant sein:

  • Einführung einer unternehmensweiten Odoo-Plattform
  • Verbindung von Einkauf, Lager, Verkauf und Buchhaltung
  • Aufbau eines Omnichannel-Vertriebs
  • Entwicklung eines digitalen Kunden- oder Händlerportals
  • Integration von Online-Shop und stationären Filialen
  • Einführung mobiler Lager- und Verkaufsprozesse
  • Automatisierung von Bestellungen und Nachbeschaffung
  • Aufbau zentraler Produkt- und Kundendaten
  • Einführung digitaler Managementberichte
  • Nutzung künstlicher Intelligenz für Sortiments- oder Absatzprognosen

Eine einfache Installation einzelner Standardprogramme kann als Basisdigitalisierung eingeordnet werden. Attraktivere Förderbedingungen gelten insbesondere für Projekte, die verschiedene Unternehmensbereiche vernetzen, eine umfassende Digitalisierungsstrategie umsetzen oder Zukunftstechnologien einsetzen.

Förderprogramme können sowohl grundlegende Digitalisierungsmaßnahmen als auch umfangreiche Transformations- und Innovationsprojekte unterstützen. Eine gewöhnliche Softwareanschaffung ist allerdings nicht automatisch förderfähig. Entscheidend ist das Gesamtprojekt und der damit verbundene betriebliche Mehrwert.

Mögliche Vorhaben sind:

  • Einführung einer zentralen ERP- und Warenwirtschaftslösung
  • Digitalisierung von Einkauf und Lieferantenmanagement
  • Aufbau einer transparenten Lagerverwaltung
  • Vernetzung mehrerer Filialen und Lagerstandorte
  • Einführung eines modernen Kassensystems
  • Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops
  • Verbindung von stationärem Handel und E-Commerce
  • Integration von Marktplätzen und Verkaufskanälen
  • Automatisierung der Bestellabwicklung
  • Entwicklung eines B2B-Kundenportals
  • Einführung digitaler Kundenkarten und Bonusprogramme
  • Automatisierung von Retouren und Reklamationen
  • digitale Preis- und Rabattverwaltung
  • Einführung mobiler Scanner und Barcodeprozesse
  • Verbesserung von IT-Sicherheit und Datenschutz
  • Aufbau datenbasierter Sortiments- und Absatzanalysen
  • Einsatz künstlicher Intelligenz für Bedarfsprognosen
  • Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle
  • Digitalisierung von Dokumenten und Freigabeprozessen
  • Anbindung vorhandener Shop-, Versand- und Buchhaltungssysteme

Für einen überzeugenden Förderantrag sollte nachvollziehbar beschrieben werden, welche bisherigen Probleme gelöst werden. Dazu können beispielsweise doppelte Dateneingaben, fehlende Bestandsübersichten, manuelle Bestellungen, langsame Auftragsbearbeitung oder voneinander getrennte Verkaufskanäle gehören.

Förderung innovativer Handelsmodelle

Förderung innovativer Handelsmodelle


Handelsunternehmen entwickeln zunehmend neue Dienstleistungen und Vertriebskonzepte. Dazu gehören digitale Marktplätze, Abonnementmodelle, automatisierte B2B-Portale, datenbasierte Sortimentssteuerung und neue Kombinationen aus stationärem Geschäft und Online-Handel.

Für solche Vorhaben kann der ERP-Förderkredit Innovation der KfW infrage kommen. Das Programm unterstützt nicht nur neue Produkte, sondern auch Verbesserungen von Prozessen, Dienstleistungen, Organisation, Marketing und Geschäftsmodellen. Sowohl Investitionen als auch laufende Projektkosten können finanziert werden.

In den höheren Förderstufen sind Kreditbeträge von bis zu 25 Millionen Euro und ein Förderzuschuss von bis zu fünf Prozent möglich.

Mögliche Innovationsprojekte im Handel sind:

  • Entwicklung einer neuen B2B-Handelsplattform
  • Aufbau eines digitalen Marktplatzes
  • Einführung eines neuen Omnichannel-Konzepts
  • automatisierte Preis- und Sortimentsoptimierung
  • KI-gestützte Bedarfs- und Absatzplanung
  • Entwicklung personalisierter Kundenangebote
  • Aufbau eines digitalen Abonnementgeschäfts
  • Einführung automatisierter Self-Service-Prozesse
  • Entwicklung neuer Click-and-Collect-Modelle
  • digitale Vernetzung von Händlern, Lieferanten und Logistikpartnern
  • Entwicklung neuer Service- und Mietmodelle

Eine gewöhnliche Konfiguration vorhandener Software ist noch keine Innovation. Das Projekt sollte einen neuen oder wesentlich verbesserten Prozess, eine neue Dienstleistung oder ein skalierbares Geschäftsmodell hervorbringen.

BAFA-Förderung für Prozess- und Digitalisierungsberatung


Vor der Einführung einer neuen ERP- oder Warenwirtschaftslösung sollten bestehende Prozesse gründlich analysiert werden. Dabei wird geprüft, welche Daten mehrfach erfasst werden, wo Medienbrüche entstehen und welche Abläufe automatisiert werden können.

Das BAFA-Programm Förderung von Unternehmensberatungen für KMU unterstützt förderberechtigte Unternehmen bei externen Beratungsleistungen zu wirtschaftlichen, personellen und organisatorischen Fragen. Die aktuelle Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2026. Innerhalb der Richtlinienlaufzeit können maximal fünf abgeschlossene Beratungen gefördert werden, jedoch höchstens zwei pro Jahr.

Für Handelsunternehmen können beispielsweise folgende Beratungsthemen relevant sein:

  • Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie
  • Analyse von Einkaufs- und Lagerprozessen
  • Optimierung der Filialorganisation
  • Entwicklung eines Omnichannel-Konzepts
  • Neugestaltung von Verantwortlichkeiten
  • Verbesserung der Waren- und Informationsflüsse
  • Vorbereitung einer ERP-Einführung
  • Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells
  • Verbesserung von Controlling und Unternehmenssteuerung

Wichtig ist die Trennung zwischen Beratung und technischer Umsetzung. Das BAFA-Programm fördert eine konzeptionelle Beratung. Softwarelizenzen, Programmierung und die eigentliche Implementierung werden dadurch nicht automatisch bezuschusst.

Förderung innovativer Handelsmodelle

Regionale Förderprogramme für den Handel


Neben bundesweiten Fördermöglichkeiten bieten zahlreiche Bundesländer eigene Programme für Digitalisierung, Investitionen, Innovation und Unternehmensentwicklung an.

Abhängig vom Standort können beispielsweise folgende Maßnahmen unterstützt werden:

  • Einführung neuer Unternehmenssoftware
  • externe Programmierungs- und Entwicklungsleistungen
  • Verbesserung der IT-Sicherheit
  • Digitalisierung von Geschäftsprozessen
  • Aufbau neuer E-Commerce-Angebote
  • Entwicklung innovativer Dienstleistungen
  • Qualifizierung von Mitarbeitenden
  • Modernisierung von Betriebsstätten
  • Investitionen in Energieeffizienz

Die Programme unterscheiden sich hinsichtlich Förderquote, Mindestinvestition, Unternehmensgröße und Antragszeitraum. Manche Programme stehen nur für kurze Förderaufrufe zur Verfügung oder werden geschlossen, sobald die Haushaltsmittel ausgeschöpft sind.

Die Förderdatenbank des Bundes ermöglicht eine aktuelle Suche nach Förderprogrammen des Bundes, der Länder und der Europäischen Union.

Odoo ERP für Einzelhandel, Großhandel und E-Commerce


Odoo bietet eine modulare Grundlage, um die wichtigsten Prozesse eines Handelsunternehmens auf einer zentralen Plattform zusammenzuführen.

NetzExpert entwickelt daraus keine starre Standardlösung. Wir analysieren die vorhandenen Abläufe und kombinieren geeignete Odoo-Anwendungen mit individuell entwickelten Modulen, Schnittstellen, Berichten und Automatisierungen.

Je nach Geschäftsmodell können folgende Bereiche miteinander verbunden werden:

  • CRM und Kundenmanagement
  • Einkauf und Lieferantenverwaltung
  • Lager und Warenwirtschaft
  • stationäres Kassensystem
  • Verkauf und Angebotsmanagement
  • Online-Shop und E-Commerce
  • Abonnements und Mietmodelle
  • Retouren und Reklamationen
  • Dokumentenverwaltung
  • Rechnungsstellung und Buchhaltung
  • Marketing-Automatisierung
  • Kunden- und Händlerportale
  • Business Intelligence und Controlling

​Handel mit NetzExpert digitalisieren

Eine passende Förderung für Handel kann Einzelhändler, Großhändler und E-Commerce-Unternehmen dabei unterstützen, ihre Geschäftsprozesse zu modernisieren und neue Vertriebskanäle aufzubauen.

NetzExpert entwickelt individuelle Odoo-Lösungen, die Einkauf, Lieferanten, Lager, Filialen, Kassensystem, Online-Shop, Marktplätze, Kunden, Retouren und Abrechnung auf einer zentralen Plattform miteinander verbinden.

Dabei erhalten Sie keine starre Standardsoftware. Wir analysieren Ihre tatsächlichen Arbeitsabläufe, konfigurieren geeignete Odoo-Anwendungen und entwickeln fehlende Module, Portale, Berichte, Automatisierungen und Schnittstellen individuell.

Lassen Sie uns gemeinsam eine skalierbare Odoo-Lösung entwickeln, die Ihre Bestände transparent macht, Ihre Verkaufskanäle verbindet und mit Ihrem Handelsunternehmen wächst.

Besonderheiten

In Kombination mit Odoo bietet dies Unternehmen eine integrierte, effiziente und flexible Managementlösung. Das spart Zeit und Ressourcen, ermöglicht eine bessere Kontrolle und Nachverfolgung von Finanzdaten und unterstützt Unternehmen bei fundierten Geschäftsentscheidungen.

Beratung

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten von Odoo erfahren? Gerne informieren wir Sie in einem unverbindlichen Beratungsgespräch. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an unter der Nummer: +491776738774.

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